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Donnerstag, 31. März 2016

Kaffeepause in Hannover

Beim Bummeln auf einen Kaffee einkehren...

Diese bei mir ausgeprägte Lust hat mich zu den Soup Sisters in die Osterstraße 34 gebracht. Neben einem wunderbaren Milchkaffe gibt es ein ansprechendes Angebot an Kuchen, Suppen und Sandwiches. Ich habe mich für eine Tarte mit Pekannüssen entschieden.
Die Bedienung ist sehr freundlich und es gibt Kochbücher zum reinstöbern (hier bin ich richtig!) und Gin von der hannoverschen Destille HANNOVER GIN (vielleicht zieh ich ein!).

Es gibt übrigens ein weiteres Soup Sisters auf dem E-Damm.



Samstag, 5. März 2016

Kransekake


Das norwegische Lieblingswort unseres Freundes Jörg ist "Kransekakemasse"! :-)))
Also bekommt er zum Geburtstag von mir einen Kransekake - Achtung 2 Tage braucht der traditionelle Festtagskuchen und ich habe noch nie soooo viel Puderzucker in einen Kuchen getan, aber geschmeckt  hat er am Ende himmlisch.


Zutaten für die Kransekakemasse: 
400 g gemahlene Mandeln, 100 g gemahlene Haselnüsse, 500 g Puderzucker, 4 Eiweiß

Zutaten für den Zuckerguss:
3 Eiweiß, 600 g Puderzucker

Für die Kransekakemasse alle Zutaten vermengen und in Frischhaltefolie gewickelt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag den Teig zu fingerdicken Rollen formen und zu Ringen formen. Die Enden etwas zusammendrücken. Die Ringe sollen unterschiedliche Größen haben, so dass sie sich nach dem Backen stapeln lassen.
Mehrere Kransekakemasse-Ringe auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech bei 200° im vorgeheizten Ofen etwa 10 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen (!) und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Dann die nächste Portion Ringe backen...
Die gebackenen Ringe mit Frischhaltefolie abdecken und einen Tag ruhen lassen.

Am nächsten Tag die Zutaten für den Guss verrühren und in einen Spritzbeutel geben. Die Ringe in Wellenform mit dem Guss verzieren, stapeln und den Turm mit bunten Fähnchen verzieren.


... der kam gut an! ;-)

Freitag, 22. Januar 2016

Doubtless Bay 14. - 18.12.2015

Kia ora Aotearoa

Ein Reisebericht über 35 Tage, 11 Stationen und 5000 km in Neuseeland - und natürlich über viele kulinarische Highlights.
Die Fotos sind von meiner Freundin Antje, meinem Mann Roland und mir.
 
Tag 1: Nach der Landung in Auckland fahren wir mit unserem Mietwagen 300 km nach Coopers Beach in der Doubtless Bay.
 
 

Donnerstag, 21. Januar 2016

Auckland 19. - 20.12.2015

Tag 6: Die nächste Station ist Auckland.
Der Sky-Tower begrüßt uns im weihnachtlichen Outfit.

Coromandel-Peninsula 21. - 25.12.2015

Tag 8: Ein Traum! Bei unsrem Ferienhaus "Cloud N° 9" ist der Name Programm. Der Garten wurde von der Besitzerin - einer Landschaftsgärtnerin - angelegt und ist atemberaubend, im Gemüsegarten dürfen wir uns bedienen und die Aussicht gleicht einer Fototapete ;-)
 

Taupo 26. - 29.12.201

Tag 13: 2. Weihnachtsfeiertag - oder in Neuseeland: Boxing day (der Tag nach Weihnachten, an dem die Bediensteten früher eine kleine Geschenkbox erhielten).
Das Wetter ist wieder schön, sonnig und warm, als wir uns auf den 265 km langen Weg nach Taupo machen. Der Lake Taupo ist mit 40 km Länge, 28 km Breite und bis zu 160 Meter Tiefe der größte See Neuseelands.
 

"Windy" Wellington 30. - 31.12.2015

 
Tag 17: Wir fahren 370 km nach Wellington. Davon führt ein 52 km langer Abschnitt, die "Desert Road" durch die Rangipo-Wüste.
In Wellington wohnen wir im schönen Rydges Hotel. Nachdem wir etwa eine Stunde das WiFi ausgenutzt haben (in den letzten Tagen waren wir offline) und nun wieder auf dem neuesten Stand des Weltgeschehens sind, ziehen wir los und nehmen die Cable Car.

Motueka 01. - 05.01.2016

 Tag 19: Neujahr - Mit der Interislander-Fähre um 8.30 Uhr setzen wir auf die Südinsel über.
 
 
Von Picton fahren wir den landschaftlich sehr reizvollen, kurvenreichen Charlotte-Drive über Havelock nach Motueka (ca. 180 km), wo wir ein weiteres Ferienhaus gebucht haben. 25 km vom eigentlichen Ort entfernt liegt "The mediterran House" mitten auf einer Farm und schleicht sich sofort als Favorit aller Unterkünfte in unsere Herzen.
 

Punakaiki - Pancake Rocks 06.01.2016

Tag 24: Es gibt eine kleine Planänderung. Eigentlich wollten wir heute bis zum Franz-Josef-Gletscher fahren. Da dies aber über 460 km zu fahren sind und wir unbedingt die Pancake Rocks sehen wollen, fahren wir nur etwa 270 km bis Punakaiki.
 

Westküste und Franz-Josef-Glacier 07.01.2016

Tag 25: Heute ist der Weg das Ziel! 222 km an der Westküste entlang und hinter jeder Kurve ein neues "Boah - halt mal an! - Foto-Stopp!" Tolle Küstenabschnitte,...
 

Queenstown 08. - 12.01.2016

Tag 26: Wir setzen unsere Fahrt nach Süden fort. An der Küste fahren wir bis Haast, dann geht es ins Landesinnere. Vorbei an den gewaltigen Seen Lake Wanaka und Lake Hawea. 
 

Dunedin 13. - 14.01.2016

Tag 31: Nach 282 km kommen wir heute am späten Nachmittag in Dunedin an und unternehmen noch einen kleinen Gang durch die hübsche, schottisch anmutende Stadt.
 
 
Beeindruckend ist der Bahnhof mit seinen vielen Mosaiksteinen.
 

Christchurch 15. - 17.01.2016

Tag 33: Nach einem sehr guten Kaffee in der Espressobar "Mazagran", einem Besuch eines echten "Kiwi-Home" (vielen Dank an Graham und Dietmar für die spontane Gast-freundschaft) und der steilsten Straße der Welt, der Baldwin Street, machen wir uns auf den 360 km langen Weg von Dunedin nach Christchurch. Nach 76 km erreichen wir die berühmten Moeraki Boulders.
 

Sonntag, 29. November 2015

Weihnachtsplätzchen 2015

Der kleine, aber feine Backwahn 2015 ging mit folgenden Plätzchen an den Start:
 
Florentiner, Lemon-Curd-Schnecken, Pfefferkuchenspäne, mexikanische Schokoladen-Ingwer-Cookies und Espresso-Baiser
 
 
Alle Bilder hat auch dieses Jahr meine Freundin Antje fotografiert.
 
  

 
 
 
 


Samstag, 28. November 2015

Florentiner

Lemon-Curd-Schnecken (80 Stück)

Ein schnelles Plätzchenrezept aus der Brigitte
 

Zutaten: 100 g Mandelblättchen, 300 g Lemon Curd, 50-100 g gemahlene Mandeln, 2x Fertigteig für Quiche, 5 EL Zucker zum Wälzen
 
Mandelblättchen ohne Fettzugabe goldbraun rösten. Lemon Curd (ich habe selber welches vorbereitet) mit den gemahlenen Mandeln verrühren.Teig ausrollen, mit der Lemon-Curd-Masse bestreichen und mit Mandelblättchen bestreuen.
 
Die Teigplatte jeweils in der Mitte durchschneiden und jede Hälfte von der Rundung zur Schnittkante aufrollen. Die Teigrollen in Backpapier einwickeln und für etwa 20 Minuten in den Gefrierschrank legen.
 
Die Teigrollen mit etwas kaltem Wasser bestreichen und in Zucker wälzen. In etwa 1,5 cm breite Scheiben schneiden und diese auf mit Backpapier ausgelegte Bleche legen. 12 Minuten bei 180° C backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

 
 

mexikanische Schokoladen-Ingwer-Cookies (50 Stück)

Wahnsinnig leckeres, würziges Rezept von Sweet Paul -
oder: Mexiko pur!!!
 
 
Zutaten: 270 g Mehl, 1 TL Natron, 1/2 TL Salz, 1 TL Zimt, 1 1/2 TL Ingwerpulver, 1/4 TL Cayennepfeffer oder Chili, 180 g weiche Butter, 50 g Zucker, 50 g brauner Zucker, 1 Eigelb, 120 g Zuckerrübensirup, 1 TL Vanille-Extrakt, 50 g kandierter Ingwer, 200 g Zart-bitterschokolade, Zucker zum Wälzen, Puderzucker zum Bestäuben
 
Mehl, Natron, Salz Zimt, Ingwer- und Chilipulver mischen. Butter und beide Zuckersorten schaumig rühren, Eigelb, Zuckerrübensirup und Vanille-Extrakt zugeben und gut verrühren. Die Mehlmischung unterziehen und gut vermengen.
 
Ingwer und Schokolade grob hacken und unter den Teig mischen. Den Teig in Frischhaltefolie über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
 
Den Teig zu 50 Kugeln formen und 30 Minuten kalt stellen.
 
Je eine flache Schale mit kaltem Wasser und mit Zucker füllen. Die Kugeln erst im Wasser, dann im Zucker wälzen und auf mit Backpapier ausgelegte Bleche setzen. 12 Minuten bei 180° C backen, bis sie aufgegangen sind und die Oberfläche beginnt aufzureißen.
Nicht länger im Ofen lassen!!!
Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Pfefferkuchenspäne (80 Stück)

Die Pfefferkuchenspäne sind uns aus dem letzten Jahr im Gedächtnis geblieben. Wir habe sie beim Buchbinden bei Christel kosten dürfen und waren begeistert. Es war ein Rezept aus Martha Steward Living:
 
 
Zutaten: 60 g Bitterschokolade, 110 g weiche Butter, 110 g Zucker, 1 Ei, 340 g Zuckersirup (Melasse), 450 g Mehl, 90 g Kakao, 1 TL Ingwerpulver, 2 TL Zimt, 1 TL Nelkenpulver, 1/2 TL Backpulver, 1 EL Natron, 1 Prise Salz, 120 g weiße Schokolade
 
Bitterschokolade kleinhacken und im Wasserbad schmelzen. Butter und Zucker schaumig rühren und das Ei zugeben und gut verrühren. Den Zuckersirup angießen und
sehr gut verrühren. Die  geschmolzene Bitterschokolade unterziehen.
 
Mehl, Kakao, Gewürze, Backpulver, Natron und Salz vermengen und nach und nach in die Schokoladenmasse geben und unterrühren. Den weichen Teig halbieren und auf Frischhaltefolie geben. Platten formen und etwa 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
 
Den jetzt fest gewordenen Teig auf etwas Mehl dünn ausrollen. Mit einem scharfen Messer oder besser mit einem Pizza-Rad dünne unregelmäßige Streifen ausschneiden und etwa 30 Minuten im Gefrierschrank einfrieren (wir haben die Streifen hierfür auf die Deckel von Keksdosen gelegt).
 
Auf mit Backpapier ausgelegten Blechen legen und 12 Minuten bei 180° C backen.
Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und mit im Wasserbad geschmolzener weißer Schokolade bepinseln, so dass eine leichte Maserung entsteht.


Espresso-Baisers

Die Espresso-Baisers aus der Brigitte gibt es am Ende ja jedes Jahr, um die übrig gebliebenen Eiweiße zu verbrauchen...
 
 
 
Zutaten: 2 Eiweiß, 120 g Zucker, 2 TL Kakao, 1 TL Instant Espressopulver, dunkle Kuchenglasur, gemörserte Kaffeebohnen
 
 
Eiweiß steif schlagen, den Zucker nach und nach einrieseln lassen und Kakao und Espressopulver unterrühren. Mit einem Spritzbeutel (runde Tülle) haselnussgroße Tupfen auf mit Backpapier ausgelegte Bleche spritzen und 90 Minuten bei  80° C trocknen lassen.
 
Auskühlen lassen und Spitzen in im Wasserbad geschmolzener Kuchenglasur eintauchen. Mit gemörserte Kaffeebohnen bestreuen.

Sonntag, 8. November 2015

Ausflug nach Osnabrück

Unser Auto brauchte eine 100-Km-Tour. Hintergrund ist ein komischer Defekt und der Versuch diesen zu beheben - aber das führt hier zu weit. Trotzdem hat uns dieser wenig schöne Umstand heute ins herbstliche Osnabrück geführt und letztendlich auch ins "Wilde Triebe". Wer in der Gegend unterwegs ist oder über die A30 fährt und auf Höhe Osnabrück eine Einkehr sucht, dem kann ich dieses Café und Restaurant nur ans Herz legen!!!

 
Der Außenbereich des liebevoll restaurierten Bahnhofs war malerisch für den November dekoriert. Hier kann man im Sommer bestimmt sehr lauschig sitzen und schlemmen.
 
 
Wir haben Kaffee und Kuchen genossen und bei einem Blick in die Speisekarte, die jede Woche wechselt, den festen Entschluss gefasst: Hierher kommen wir wieder!
Aber erst mal zu heute: Es gab Milchkaffee & Kürbiskäsekuchen, Rhabarberschorle,
Kaffee & Kirschstreuselkuchen. Mmmmmh!
 

 
Die Speisekarte lockte mit allerlei verführerischen Gerichten - die Vorspeisen hätte ich von oben nach unter probieren mögen. Von Hirschfrikadelle mit Spitzkohlsalat über Variationen von der Roten Bete bis zur geräucherten Fjordforelle mit Pomelo und Wildkräutern lief mir schon mal das Wasser im Mund zusammen. Zum Hauptgang hätte ich die Variation vom Osnabrücker Landschwein gewählt und mit Birnensorbet mit seinem Geist abgeschlossen.
Mein Mann war von der Weinkarte mit Weinen unter anderem aus Sommerhausen und Neuseeland (was für ein Zufall) mehr als angetan.
 
 
Im oberen Stockwerk ist eine Ausstellung von dem schönen Geschirr, auf dem die Köstlichkeiten auch serviert werden. Außerdem liegen Kochbücher zum Stöbern bereit. Ich befand mich bereits im 7. Himmel...

 

 
...und dann kam noch ein wunderschöner Garten. Verwunschen und mit viel Kunst gespickt, mit Wasserläufen und langen Tafeln. Ein Traum!!!
 

 
 
 
 
 
Was für ein schöner Sonntagnachmittag das doch war.